Volleyball Spielgemeinschaft

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Spitzenspieltag bei den Mixed-Volleyballern


Spitzenspieltag bei den Helmstadter Mixed-Volleyballern : die aktuell drei erstplatzierten Mannschaften der Volleyball Landesliga Nord treffen am kommenden Sonntag den 15. März zu einem gemeinsamen Spieltag zusammen. Für die VSGler geht es dabei ab 13.00 Uhr gegen die VSG Rhein-Neckar aus Edingen-Neckarhausen. Dieses Team liegt derzeit auf Platz zwei der Tabelle
und kann als einzige Mannschaft den Helmstadtern noch die Meisterschaft streitig machen . Mal gespannt, ob hier vielleicht schon eine Vorentscheidung um den Titel fällt. Daran anschließend treffen die VSGler dann auf den ASV Eppelheim, der aktuell auf dem dritten Rang liegt. Im Hinspiel hatten die VSGler zwar klar mit 3:0 die Nase vorn und wollen natürlich auch im Rückspiel die Oberhand behalten . Spielertrainer Daniel Kirchner ist auch optimistisch, kann er doch voraussichtlich auf alle aktuell verfügbaren Akteure zurückgreifen.


Daniel Kirchner Spielertrainer der ersten Mixed-Mannschaft der Helmstadter Volleyballer
freut sich auf den Heimspieltag am 15. März in der Helmstadter Schwarzbachhalle.

H1: Den Sack nicht zugemacht!

(rso) Ganz nah war man dran, mit einem Sieg alle Abstiegssorgen für diese Saison schon drei Spieltage vor Schluss loswerden zu können. Erstmals hinsichtlich der Tabellensituation als Favorit angereist, nach knapp einer Stunde eine 2:0 – Satzführung – und bei Abpfiff nach dramatischem Tie-Breakverlauf doch eine 2:3-Niederlage, die weh tat. Einziger Trost, dass wenigstens ein weiterer Pluspunkt auf dem Habenkonto dazukam.

Und es hätten doch zumindest 2, besser aber noch 3 Pluspunkte sein sollen, denn dann wäre der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen so groß gewesen, dass man die letzten 3 Saisonspiele ganz ruhig und entspannt hätte angehen können.
Hätte, hätte Fahrradkette – der Spielverlauf entwickelte sich nicht ganz so, wie geplant. Voll motiviert und selbstbewusst ging man seitens der Kraichgau-Jungs gegen den Tabellenletzten ins Spiel. Man war sich zwar klar, dass die Bühler Oberligisten alles daran setzen würden, dieses Spiel zu gewinnen, denn nur so würde diesen die minimale Chance zum Klassenerhalt erhalten bleiben.
Bei den SG-lern gab es keinen Grund, unsicher oder ängstlich zu sein, hatten die letzten Spiele doch deutlich bewiesen, dass ihre spielerische Formkurve klar nach oben zeigt. Abgesichert wurde diese stabile Ausgangslage durch die Tatsache, dass mit Tobias Bechtel und Johannes Dumke zwei Spieler des Stammpersonals doch dabei sein konnten, die bis zuletzt fraglich waren. Und so wurde dann auch Satz 1 erfolgreich gestartet und bis Satzmitte stets ein kleiner Punktvorsprung  gehalten. Erst einige Eigenfehler und Unkonzentriertheiten führte dazu, dass gegen Satzende  das Spiel umkämpfter und die Spielstände enger wurden. Trotzdem wurde Satz 1 mit 21:25 gewonnen.

Auch in Satz 2 ein ähnlicher Verlauf, auch diesen mit 19:25 Punkten gewonnen und es gab wenig Anlass, an einem Sieg zu zweifeln. Doch schon die Anfangsphase des 3. Satzes verlief nicht ganz nach Plan. Seitens der Gastgeber war klar, dass ihnen jetzt die letzte Chance zum Klassenerhalt schon fast entglitten war, während seitens der Kraichgauer, den wichtigen Sieg zum Greifen nahe, der volle Fokus nicht mehr ganz so konzentriert auf Sieg ausgerichtet schien. Fakt war, Bühl wehrte sich mit dem Mut der Verzweiflung, erhöhte den Aufschlag- und Angriffsdruck noch einmal und kämpfte um jeden Ball, während auf Seiten der SG weder gegen die Angriffsbälle über die Mitte noch gegen die beiden Außenangreifer erfolgreiche Blockaktionen gelangen. Nicht nur auf dem Feld, auch auf der  Trainerbank wurde es im Lauf des Satzes immer unruhiger. Einfache Fehler auf dem Feld, Spielerwechsel, die nicht immer den gewünschten Erfolg brachten und immer öfter ängstliche Blicke hinaus zur Trainerbank, wo Cheftrainer Rudi Sonnenbichler nun immer mehr lautstark korrigierend als  beruhigend versuchte, auf den Spielablauf einzuwirken. Dass dies nicht immer der optimale Weg ist, junge, spielunerfahrene und emotional labile Spieler wieder in die Spur zu bringen, ist nachzuvollziehen und so ging dieser Satz mit 25:20 an die Heimmannschaft.
Die Sätze 4 und 5 dann eine extrem bittere Lernstunde für die Jungs um Spielführer Noah Horn. Ein typisches Kampfspiel mit extrem emotional geprägten Spielzügen entwickelte sich. Auf der einen Seite immer mehr Licht am Ende des Tunnels, ein schon fast verlorenes Spiel – und damit die Chance auf den Klassenverbleib noch erhaltend – auf der anderen Seite der verzweifelte Versuch, die gewohnte Souveränität und Spielfähigkeit wieder  zu bekommen, was bei den eingesetzten Spielern nur teilweise und als Team nur phasenweise gelang!
Wieder mit 25:20 Punkten der Verlust des 4. Satzes und damit Satzausgleich zum 2:2.
Der Tie-Break musste entscheiden und hier wurde es mit jedem Punkt immer dramatischer. Eine 11:13-.Führung und die zweimalige Chance zum Matchball reichten den Jungs der SG Sinsheim/Helmstadt nicht zum Sieg. Mit 17:15 Endstand ging ein Spiel dramatisch zu Ende, was in dieser Saison wohl zu den bittersten Erfahrungen gehört, das das junge, zu Rundenbeginn neu zusammengestellte Team in dieser Saison erfahren musste.

„Jetzt ist es meine zentrale Aufgabe, die Jungs aufzubauen und schnell wieder in die Spur zu bringen! Bereits kommenden Samstagabend haben wir um 20.00 Uhr in der Sinsheimer Realschulhalle im Heimspiel gegen den VfR Merzhausen die große Chance, wieder zu punkten. Ich muss den Jungs den Druck nehmen, sie haben spieltechnisch in den letzten Wochen sportlich schon ein Level erreicht, auf dem sie mit jedem anderen Team in der Oberliga Baden mithalten können. Meine Aufgabe ist es jetzt, sie sportlich auf diesem Level zu halten und den Erwartungsdruck, besonders den auch von mir, so zu kanalisieren, dass er sich positiv auswirkt!“ (R. Sonnenbichler)

H2: Drei Punkte und Meisterschaft beim Sonntagsspaziergang

SG Sinsheim/Helmstadt 2 gewinnt auswärts beim TV Eppelheim klar mit 3:0 (26:24; 25:14; 25:15). Durch den Sieg des VC Walldorf 2 bei Verfolger VSG Mannheim 4 tags darauf krönt sich die H2 somit drei Spiele vor Schluss zum Meister der Bezirksliga und sichert sich nach dem Pokaltriumpf am vergangenen Wochenende nun auch den Aufstieg in die Landesliga.

Herren 2 bejubeln ihren Auswärtssieg beim TV Eppelheim ohne zu wissen, dass dies aufgrund des Ausrutschers der Konkurrenz bereits der Schritt zur Meisterschaft war.

Der erste Satz begann vielversprechend für die SG Sinsheim/Helmstadt 2. Mit druckvollen und gut platzierten Aufschlägen durch Dennis Edinger und Nico Friederich setzte man den Gegner früh unter Druck und konnte sich direkt auf 13:1 absetzen. Doch der bereits sicher geglaubte Satzgewinnn geriet aufgrund unzulänglicher Passverteilung in Kombination mit fahriger Bereitschaft in den Basiselementen Block/Feldabwehr sowie Annahme ins Wanken, sodass der TVE beim Stand von 22:22 erstmals in diesem Satz den Ausgleich schaffte. Am Ende gelang mit 26:24 – mehr glücklich als verdient – der Satzgewinn.

Nach einer deutlichen Ansprache von Trainer Michael Rossel übernahm die SG im zweiten Satz die Kontrolle. Mit starken Aufschlägen, deutlich disziplinierterem Blockspiel und konsequenten Angriffen setzte man Eppelheim zunehmend unter Druck und erspielte sich schnell einen komfortablen Vorsprung. Der Satz ging deutlich mit 25:14 an die Gäste, bei denen Luca Mattheus aus der dritten Mannschaft ein solides Debüt in der Bezirksliga feierte.

Auch im dritten Durchgang spielten die Kraichgauer konzentriert weiter. Mattis Bloss übernahm das Zuspiel für Dennis Edinger und Youngster Felix Baune kam für Routinier Jonas Paar auf der Mitte. Der Annnahmeriegel um den gut aufgelegten Libero Lukas Freymüller ermöglichte einen soliden und variablen Spielaufbau, sodass zur Mitte des Satzes auch Christian Wolf aus der dritten Mannschaft sein Bezirksliga-Debüt feiern konnte. So gewann man auch den dritten Durchgang letztlich souverän mit 25:15 und damit das Spiel mit 3:0.

„Wir haben heute im ersten Satz gesehen, wie schnell das Momentum kippen kann, wenn man sich seiner Sache zu sicher ist und man die letzte Entschlossenheit und Bereitschaft vermissen lässt. Doch wir haben aus dieser Situation gelernt und es dann in Satz 2 und 3 besser gemacht. Ich bin froh, dass wir so einen breiten Kader und einen stabilen Unterbau haben. Heute konnten alle ihren Teil zum Mannschaftserfolg beitragen“, resümierte Trainer Michael Rossel nach dem Spiel.

H1: Gewinnen ist einfach schöner … !

Dieses Glücksgefühl, als Sieger vom Platz zu gehen, hat das Volleyball-Oberligateam der SG Sinsheim/Helmstadt an den letzten Spieltagen in vollen Zügen genießen können. Die vier Siege gegen Teams, die alle in der Tabelle vor den Kraichgauern rangierten, war der deutliche Beleg dafür, wie stark sich die jungen Talente sportlich weiterentwickelt haben. Jetzt aber sind sie erstmals bei einem Team zu Gast, das aktuell einen der Abstiegsplätze belegt – dem TV Bühl 2. Nun stellt sich die Frage, wie sie gegen eine Mannschaft, die unbedingt gewinnen muss, agieren werden.  Diesen Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, den kennen sie selbst sehr gut, war er bislang steter Wegbegleiter bei den eigenen Spielen. Zwar rangieren sie aktuell selbst auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, aber der Abstand nach „unten“ ist zu gering, um auf diese wichtigen Punkte verzichten zu können und selbst wieder in die Bredoullie zu kommen.

„Die Jungs sind aktuell gut drauf und zeigen in jedem Training, wie sehr sie sich sportlich entwickelt haben!“, so Cheftrainer Rudi Sonnenbichler, aber es bleibt die große Frage, wie und ob sie mit dieser für die Jungtalente ungewohnten Favoritenrolle zurecht kommen. Trotzdem, Bange machen gilt nicht und so reist das Team voll Zuversicht und Selbstbewusstsein am Samstagnachmittag in Richtung Schwarzwald zum TV Bühl 2.

Aber, ganz sorgenlos sind die Jungs um Spielführer Noah Horn nicht. Wenn um 20.00 Uhr das Spiel in der Bühler Schwarzwaldhalle angepfiffen wird, dann wird es bis kurz zuvor dauern, bis sich die Frage klärt, ob wenigstens Stammspieler Tobias Bechtel die rechtzeitige Anreise schafft, der bis 18.00 Uhr beruflich in Mannheim gebunden ist. Sicher fehlen werden Libero Dominik Hager und Diagonalangreifer Lukas Hermann – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch Zuspieler Joe Dumke.
Trotzdem, jetzt wird und muss sich zeigen, ob der Spielerkader nicht nur zahlenmäßig groß, sondern bezüglich sportlicher Qualität wirklich so ausgeglichen ist.

H1: Revanche geglückt

Schwarzbachhalle bleibt Festung

(rso) Kümmerliche 37 Ballpunkte hatten die Kraichgau-Jungs Ende Oktober beim Hinspiel in Kappelrodeck erzielen können und waren so bei der 3:0-Vorrundenniederlage heftigst  abgewatscht worden.  Dass sich der junge Oberligakader der SG Sinsheim/Helmstadt seit dieser Zeit spielerisch und kämpferisch enorm entwickelt hat, darüber konnten sich die zahlreichen Zuschauer am Sonntagnachmittag in der Helmstadter Schwarzbachhalle – ca. 100 Schaulustige hatten den Weg in die Halle gefunden – selbst ein Bild machen. Nach rund 2 Stunden Spielzeit konnten die Jungs um Spielführer Noah Horn einen  umkämpften 3:2-Sieg verbuchen und sich somit 2 weitere wichtige Punkte gegen den Abstieg sichern.

Es war seitens der Gastgeber ein recht nervöser Start in den 1.Satz. Der in den letzten Spielen stark agierende Diagonalspieler Benjamin Himmel war die ganze Woche krankheitsbedingt nicht im Training und das merkte man ihm an. Ungewohnte Fehler in seinen Angriffshandlungen und insgesamt zu viele Aufschlagfehler  seitens der Heimmannschaft führten schnell zu einem 5-Punkterückstand und die sich ausbreitende Unsicherheit innerhalb des Teams war deutlich zu spüren. Eine taktische Auszeit und die Einwechselung von Finnian Ohr auf der Diagonalposition führte zu etwas mehr Beruhigung innerhalb der Mannschaft, aber der Punkterückstand war bereits zu groß und die Routiniers auf Kappelrodecker Seite sicherten sich durch gut gesetzte Angriffe über die Außenpositionen und druckvolle Aufschläge den 1.Satz mit 18:25 Punkten für sich.

Um den wackeligen Annahmeriegel zu stabilisieren, wurde  taktisch umgestellt. Die Spezialisten Noah Horn und Tobias Bechtel tauschten die Plätze und Finnian Ohr behielt weiterhin das Vertrauen auf der Diagonalposition. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern entwickelte sich im Laufe dieses Satzes ein immer intensiverer Schlagabtausch, bei dem sich vor allem Lennart Schmutz auf der Mittelblockposition immer mehr in den Vordergrund spielte. Ob erfolgreiche Schnellangriffe oder gelungene Blockpunkte, das Spiel der Kraichgau-Youngster  wurde besser und sie konnten immer öfter zeigen, wie gut sie sich in den letzten Monaten sportlich entwickelt haben. Mit 25:22 Punkten wurde der Satzausgleich zum 1:1 geschafft.

Dass die Kappelrodecker nicht umsonst zum Spitzentrio der Volleyball Oberliga/Baden gehören, davon konnte sich jeder, der an diesem Sonntagnachmittag den Weg in die Helmstadter Schwarzbachhalle gefunden hatte, überzeugen. Viel Spielerfahrung und Routine auf der einen Seite im heftigen Schlagabtausch mit Talent und Kampf auf der anderen. Das Spiel wurde immer intensiver und um jeden Punkt wurde verbissen gekämpft. Aber, es zeigte sich auch immer wieder, dass den jungen Gastgebern in wichtigen Spielphasen immer noch die Ruhe und Abgeklärtheit fehlt, um selbst schon als Top-Team der Oberliga gelten zu können. Immer wieder leichte, unnötige Eigenfehler oder nicht ganz optimale Entscheidungen der Zuspieler in wichtigen Spielphasen führten dazu, dass Satz 3 mit 18:25 wieder an die Gäste ging!

Der entscheidende Fortschritt, den der Kraichgauer Talentschuppen in den letzten Wochen gemacht hat, ist im Bereich der Winner-Mentalität zu suchen. Mittlerweile steht nicht ein talentiertes Team auf dem Feld, das bei starkem Widerstand schnell die Segel streicht, sondern ein Kader, in dem jeder auf oder neben dem Spielfeld  für den anderen kämpft und bei Bedarf nahtlos, ohne Niveauverlust, in die Bresche springt. Ob Doppelwechsel auf Zuspiel-/Diagonalposition, ob taktische Wechsel  zwischen den beiden Liberos, das Team ist inzwischen stabiler und ausgeglichener und bereit, taktische Informationen umzusetzen. Das führte dazu, dass dies auf Seiten der Gäste zu immer mehr Fehlern führte und so  mit 25:20 Punkten der umjubelte Satzausgleich geschafft wurde.

Satz 5 dann der klare Beleg für den unbedingten Siegeswille der Heimmannschaft. Mit 15:9 konnte man den Tie-Break relativ klar für sich entscheiden und so weitere 2 Pluspunkte im wichtigen Kampf um den Klassenerhalt sichern.

„Ein Sieg der ganzen Mannschaft, eine kompakte Leistung aller Jungs. Obwohl immer noch zu viele leichte Fehler vor allem im Aufschlag-Annahmebereich, aber das haben sie durch Einsatzbereitschaft und Kampfgeist wettgemacht. Ich muss aufpassen, dass ich die Jungs nicht durch meine dauernde, oft recht deutliche Kritik bzgl. ihrer spielerischen Schwachstellen nicht zu stark unter Druck setze. Sie sind krass lernbereit und mittlerweile schon auf einem Level, wo Lob vielleicht ab und zu die bessere Lösung wäre als steter Hinweis darauf, was immer noch nicht passt!“– so Cheftrainer Rudi Sonnenbichler .

H2: Nervenstark & siegreich im Pokalfinale

SG Sinsheim/Helmstadt 2 krönt sich zum Bezirkspokalsieger

Was für ein Endspiel, was für eine Dramatik, was für ein Triumph! Die SG Sinsheim/Helmstadt 2 hat sich in einem hochspannenden Finale in der IGH-Halle Heidelberg den Bezirkspokal 2026 gesichert. Gegen die SG Heidelberg 7 entwickelte sich ein echtes Pokaldrama, das erst nach über zwei Stunden Spielzeit im fünften Satz entschieden wurde.

Vor stimmungsvoller Auswärtskulisse lieferten sich beide Mannschaften ein intensives Duell auf Augenhöhe. Am Ende bewiesen die Kraichgauer die stärkeren Nerven und setzte sich mit 3:2 (25:17, 16:25, 28:26, 20:25, 15:11) durch.

Der Start in die Partie verlief nahezu perfekt. Mit druckvollen Aufschlägen, konsequenter Blockarbeit und einer stabilen Annahme dominierte die SG den ersten Satz klar. Doch im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt: Die Abstimmung geriet ins Wanken, Eigenfehler schlichen sich ein und Heidelberg fand immer besser ins Spiel.

Nach einer deutlichen Ansprache von Trainer Jonas Paar kehrte die nötige Klarheit zurück. Satz drei entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, in dem die Führung mehrfach wechselte. Mit großem Kampfgeist und Entschlossenheit sicherte sich die Zweitvertretung der SG Sinsheim/Helmstadt den umkämpften Durchgang. Doch Heidelberg antwortete erneut und erzwang mit dem Gewinn des vierten Satzes den Entscheidungssatz.

Im Tiebreak erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Jeder Ballwechsel wurde frenetisch gefeiert, jede Abwehraktion bejubelt. Die mitgereisten Fans – unterstützt von Trommeln und lautstarken Gesängen – verwandelten die Halle in ein Tollhaus und hielten die Atmosphäre trotz Heidelberger Heimkulisse ausgeglichen.

Beim Stand von 10:10 war noch alles offen doch die SG mobilisierte noch einmal ihre letzten Kraftreserven und holten sich die weiteren Punkte. Zwei Aufschlag-Asse in Serie brachten die Entscheidung. Mit dem letzten Punkt kannte der Jubel keine Grenzen mehr – Spieler, Trainerteam und Fans feierten gemeinsam diesen hart erkämpften Erfolg.

Final-MVP: Nico Friederich (links, SG SiHe)

Mit diesem 3:2-Sieg setzt die SG Sinsheim/Helmstadt 2 ein starkes Ausrufezeichen und krönt eine leidenschaftliche Pokalreise mit dem verdienten Titelgewinn. Dieser Erfolg zeigt, welch stabiles Fundament sich in den letzten Jahren im Herrenbereich der SG Sinsheim/Helmstadt und dem gesamten Umfeld entwickelt hat.

Doch langes Feiern ist nicht angesagt – schon am kommenden Samstag wartet der Liga-Alltag auf die SG Sinsheim/Helmstadt 2. Beim Auswärtsspiel gegen den TV Eppelheim (Sa., 07.03. – 15 Uhr – Ernst-Knoll-Halle) sollen die nächsten 3 Punkte auf dem Weg zur Meisterschaft in der Bezirksliga eingefahren werden, um die Saison mit dem Double-Gewinn aus Pokal und Meisterschaft abzurunden.

Mixed-Heimspiel


Erfreuliche Nachrichten von denHelmstadter Mixed-Volleyballern : Zuspielerin Patti Kiermeier hat nach ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden beim letzten Spieltag einen ersten Trainingsversuch unternommen und gibt erst einmal Entwarnung. Das Knie hält, und sie ist optimistisch beim letzten Heimspieltag
am 15. März in der Helmstadter Schwarzbachhalle wieder dabei sein zu können.
Dabei gibt es ein richtiges Gipfeltreffen, kommen doch die aktuell drei erstplatzierten Mannschaften der Volleyball Landesliga Nord zu einem gemeinsamen Spieltag zusammen. Für die VSGler geht es dabei ab 13.00 Uhr gegen die VSG Rhein-Neckar aus Edingen-Neckarhausen. Dieses Team liegt derzeit auf Platz zwei der Tabelle und kann als einzige Mannschaft den Helmstadtern noch die Meisterschaft streitig machen . Die Bühne für ein großes Saisonfinale ist also gerichtet. Aktuell auf dem dritten Ring liegt der ASVEppelheim. Im Hinspiel hatten die VSGler hier zwar klar mit 3:0 die Nase vorn, das Team ist aber schon aufgrund des aktuellen Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen.


Patti Kiermeier Zuspielerin der ersten Mixed-Mannschaft der Helmstadter Volleyballer ist optimistisch
beim Heimspieltag am 15. März in der Helmstadter Schwarzbachhalle dabei sein zu können.
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