Volleyball Spielgemeinschaft

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Mixed-Volleyballer weiter auf Meisterschaftskurs


Die Helmstadter Mixed-Volleyballer halten trotz aller personellen Engpässe weiterhin klaren Kurs Richtung Landesligameisterschaft. Mit einem auf drei
Positionen veränderten Kader konnte die VSGler auch in St. Leon wieder zwei Siege einfahren und liegt weiterhin an der Tabellenspitze . In der ersten Partie
des Tages setzte man den Tabellendritten TV Horrenberg-Balzfeld schon mit guten Aufschlägen so unter Druck, dass dieser zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel kam und am Ende ein deutlicher 3:0 (25:17, 25:13, 25:16) Sieg der VSG Helmstadt zu Buche stand. Erstaunlicherweise deutlich mehr Gegenwehr leistete dann das Tabellenschllußlicht AVC St. Leon-Rot, so dass der 25:20 Gewinn von Satz eins etwas knapper ausfiel. Auch in Durchgang zwei gelang es den Helmstadtern nicht sich entscheidend abzusetzen, während die AVCler Dank einer guten Abwehrleistung immer besser ins Spiel kamen und mit 25:23 knapp die Oberhand behielten. Der Beginn von Satz drei wurde dann vom verletzungsbedingten Ausscheiden von Zuspielerin Patti Kiermeier getrübt, ehe die VSGler mit solidem Volleyball den Satz mit 25:19 für sich entschieden. Daran knüpften die Helmstadter auch im weiteren Verlauf nahtlos hatten stellten mit 25:17 den 3:1 Sieg sicher. Damit festigten die VSGler ihre Spitzenposition in der Volleyball-Landesliga Nord und halten weiterhin Kurs Richtung Meisterschaft. Allerdings hält der Spielplan in diesem Jahr einen besonderen Showdown bereit. Die aktuell beiden erstplatzierten Mannschaften der Tabelle, die VSG Helmstadt
und die VSG Rhein-Neckar aus Edingen-Neckarhausen, treffen erst an den beiden letzten Spieltagen erstmals aufeinander. Die erste Begegnung findet dabei am
15. März um 13.00 Uhr in der Helmstadter Schwarzbachhalle statt. Ein erstes Endspiel um die Meisterschaft also, und den Termin sollte man sich schon mal fest im Kalender eintragen.


Die erste Mixed-Mannschaft der Helmstadter Volleyballer hat ihren Spitzenplatz mit zwei weiteren Siegen gefestigt . Hinten von links: Matthias Haffelder, Sonja Gürtler, Daniel Kirchner, Patti Kiermeier, Heiko Römmele und Eugenia Stang. Vorne von links: Jochen Leinberger, Arthur Soehn und Aleksandra Palczewska-Soehn.

H1: Drei Punkte aus der Wundertüte

Volleyball-Oberligist SG Sinsheim/Helmstadt gewinnt Kellerduell in Heidelberg mit 3:0 und verlässt erstmals die Abstiegsränge

Von Eric Schmidt

Heidelberg. Die Fans der SG Sinsheim/Helmstadt waren bestens ausgerüstet. Robin Friederich hatte zum Kellerduell bei der SG Heidelberg 3 eine Trommel mitgebracht, sein Bruder Nico saß mit einer großen dunkelblauen Tasche auf der Tribüne. Wer wollte, konnte aus diesem sogenannten „Überraschungsbeutel“ ein Überraschungsgetränk ziehen, das entweder ein bayrisches oder ein mexikanisches Bier war. „Ich habe ungefähr zehn Stück dabei“, verriet Nico Friederich.

Der Krabbelsack der Fans passte zum Volleyball-Oberligisten aus dem Kraichgau, der ja selbst eine Wundertüte ist. Am Samstagnachmittag griff die SG Sinsheim/Helmstadt besonders tief in die Trickkiste. Mit 3:0 (25:22, 25:22, 26:24) gewann die Mannschaft von Trainer Rudi Sonnenbichler das Kellerduell zwischen dem Tabellendrittletzten und dem Tabellenvorletzten und feierte damit gleich eine doppelte Premiere. Zum ersten Mal holte sie sich in der laufenden Saison drei Punkte, zum ersten Mal verließ sie die Abstiegsränge. Statt Neunter ist sie mit nunmehr zehn Punkten Achter. Die SG aus Sinsheim/Helmstadt hat mit der SG aus Heidelberg die Position getauscht.

Furiose Aufholjagd

Rudi Sonnenbichler war sichtlich stolz auf seine Mannschaft. Nach der kleinen Après-Party nach dem Schlusspfiff bildete der stets kritische Coach mit den Spielern einen Gesprächskreis und drückte seine Anerkennung aus. Gleichzeitig bat er um Entschuldigung. „Innerlich hatte ich den dritten Satz schon abgehakt. Ich hab’ nicht mehr geglaubt, dass wir den gewinnen und hab’ schon die Aufstellung für den vierten Satz gemacht“, gab der 78-Jährige zu. Zuspieler Johannes Dumke grinste: „Es ist doch schön, dass wir Rudi auch in dem Alter noch überraschen können.“

Die Fans im Sportzentrum Mitte fühlten sich phasenweise an das letzte Spiel sechs Tage zuvor erinnert. Wie beim 3:2-Erfolg gegen den USC Freiburg begann die SG Sinsheim/Helmstadt stark und führte nach Sätzen bereits 2:0. Auffällig war unter anderem der Block: Immer wieder wehrten Henrik Schnetzer und Lennart Schmutz gegnerische Bälle ab, auch der Angriff – vor allem über Außen – ließ es krachen.

Im ersten Satz lag die SG SiHe zunächst 5:7 und 12:15 zurück, ehe sie beim 17:16 das Ruder herumriss, sich auf 23:20 und 24:21 absetzte und den zweiten Satzball zum 25:22 nutzte. Sonnenbichler freute besonders, dass auch seine Doppelwechsel funktionierten.

Der zweite Durchgang ging noch besser von der Hand. Von Beginn an lagen die Kraichgauer vorne – erst 5:3, dann 18:13. Selbst als die SG Heidelberg mit vier Punkten in Serie auf 17:18 herankam, behielt Sinsheim/Helmstadt die Nerven und verwandelte den zweiten Satzball zum 25:23.

Auch der dritte Satz begann vielversprechend. Die SG SiHe nutzte zahlreiche Fehler des Gegners zu einer 7:2-Führung. Doch dann schlich sich Nachlässigkeit ein. „Wir haben unglaubliche Fehler gemacht, viele Bälle versemmelt und sind nachlässig geworden“, stellte Sonnenbichler fest. Aus dem 7:2 wurde ein 8:7, später aus einem 12:9-Vorsprung sogar ein 12:17-Rückstand.

Während der Trainer bereits den vierten Satz plante, startete seine Mannschaft die große Aufholjagd. Von 12:17 kämpfte sie sich auf 17:18 heran. Dank guter Aufschläge von Henrik Schnetzer machte die SG aus einem 20:23 ein 23:23. Nach der Abwehr eines Satzballs nutzte Sinsheim/Helmstadt schließlich den ersten Matchball zum umjubelten 26:24.

„Wir haben zusammengehalten. Und als wir down waren, haben wir uns zusammen rausgehauen“, erklärte Lennart Schmutz. Joe Dumke sah das ähnlich und bedankte sich besonders bei Henrik Schnetzer: „Er hat uns mit seinen Angaben am Schluss den Arsch gerettet.“

Fünf Punkte aus den letzten drei Spielen zeigen den Aufwärtstrend: In der Rückrunde hat die SG SiHe bereits genauso viele Punkte geholt wie in der gesamten Vorrunde. „Ein gewisser Lernanteil ist schon da“, findet Rudi Sonnenbichler, warnt aber: „Niemand darf glauben, dass es so weitergeht. Es ist arschglatt in der Oberliga.“

Mit anderen Worten: Es braucht noch einige „Überraschungsbeutel“ – und vor allem viele Punkte aus der Wundertüte.


H2 zementiert Tabellenspitze

Mit zwei überzeugenden Heimsiegen gegen den Ladenburger SV (3:1) und die TG Sandhausen (3:0) festigt die SG Sinsheim/Helmstadt 2 die Tabellenführung in der Bezirksliga. Dank eines kleinen Ausrutschers der Konkurrenz thront man nun mit 7 Punkten Vorsprung auf die VSG Mannheim 4 an der Tabellenspitze.

Die nächste Herausforderung wartet am 01. März mit dem Bezirkspokalfinale gegen die SG Heidelberg auf das Team von Trainer Jonas Paar und Michael Rossel. Trotz der kompfortablen Ausgangslage wird man sich bis dahin weiter steigern (müssen).

Tabellenspitze trotz Personalnotstand


Personalnotstand bei den Helmstadter Mixed-Volleyballern. Am Freitag Abend vor dem Spieltag in Reicholzheim war die erste Mixed-Mannschaft der VSG Helmstadt aufgrund eines weiteren Ausfalls faktisch spielunfähig. Kurzfristig konnte dann Isabell Degen reaktiviert werden, so dass man mit gerade noch sieben Akteuren die weite Reise in Richtung des Wertheimer Vorortesantreten konnte.


Freute sich über ihren gelungenen „Aushilfsjob“ beim Spieltag in Reicholzheim : Isabell Degen von den Helmstadter Mixed-Volleyballern

In der ersten Partie gegen den VfB Reicholzheim II fanden die VSGler aber gut ins Spiel, verbuchten gleich einen Angriffspunkt von Isabell Degen und lagen zunächst klar mit 20:12 in Führung. Danach ließ man die Gastgeber aber noch einmal herankommen, konnte die ersten eigenen Satzbälle nicht nutzen und erst nach der Abwehr eines gegnerischen Satzballes gelang es den Durchgang hauchdünn mit 27:25 für sich entscheiden. In der Folge blieben die Helmstadter aber durchgehend hochkonzentriert und konnten nach 25:9 und 25:12 in den Sätzen letztendlich einen deutlichen 3:0 Erfolg feiern.
In der zweiten Begegnung des Tages gegen den VfB Reicholzheim III waren die Helmstadter dann gleich hellwach und entschieden die ersten beiden Sätze mit 25:15 und 25:18 klar für sich. Im dritten Durchgang schafften die VSGler dann nicht mehr ihre Angriffe konsequent zu Ende zu spielen, während die Reicholzheimer ein ums andere Mal mit einer starken Feldabwehr glänzten.
Logische Konsequenz war dann der 15:25 Satzverlust der Helmstadter.
Daran anschließend agierten die VSGler dann wieder etwas zielstrebiger, legten bis zum 21:11 einen kleinen Zwischenspurt hin und stellten mit 25:13 überlegen den 3:1 Sieg sicher. Mit diesen beiden Siegen konnte die VSG Helmstadt die volle Punktzahl an diesem Spieltag verbuchen und hat wieder die Tabellenspitze übernommen. Diese zu verteidigen gilt es schon am kommenden Samstag den 7. Februar wenn die Helmstadter Mixed-Volleyballer in St. Leon zu Gast sind. Ab 14.00 Uhr geht es dann zunächst gegen den TV Horrenberg-Balzfeld und anschließend gegen den gastgebenden AVC St. Leon-Rot.


Die erste Mixed-Mannschaft der Helmstadter Volleyballer feiert die Rückeroberung der Tabellenspitze. Hinten von links: Matthias Haffelder, Jochen Leinberger und Mona Wagner. Vorne von links: Daniel Kirchner, Isabell Degen, Heiko Römmele und Eugenia Stang.

H1: Punkte müssen her!

SG Si/He –Volleyballer wollen mehr

(rso) Das Heimspiel vergangenen Sonntag gegen den USC Freiburg in der Volleyball-Oberliga Baden war vor allem für die aufstrebenden Jungtalente der SG Sinsheim/Helmstadt eine sehr einschneidende aber auch lehrreiche Begegnung. Wie ein Formel 1-Bolide beim  Rundrennen, so fegten sie 2 Sätze lang, in allen Elementen zwingend überlegen, über das Team aus dem Breisgau hinweg, die scheinbar mit einem untermotorisierten Fahrzeug an den Start gegangen waren. Nur noch eine Runde, so glaubte auch der Großteil der Zuschauer in der Sinsheimer Realschulhalle nach dem 25:8 -Kantersieg im 2.Satz und dann würde die Zielflagge unerwartet zeitig geschwenkt werden.

Weit gefehlt, der Boxenstopp vor der 3.Runde veränderte das Rennen! Hatten die Freiburger das Auto getauscht, haben sich die Gastgeber im Gefühl des sicheren Sieges verschaltet? – Was auch immer, es war Sand im Getriebe und die zuvor so zuverlässige Maschine kam ins Stottern. Es war dem ausgeglichenen Spielerkader und dem intensiven Anfeuern der Zuschauer zu verdanken, dass das Rennen um die Punkte nicht mit einem Total-Crash endete, sondern das Spiel auf der Zielgerade im 5.Satz noch äußerst knapp und umkämpft gewonnen werden konnte. Letztendlich musste man seitens der SG-ler froh sein, sich zumindest noch 2 Pluspunkte auf dem Konto gutschreiben zu können.

„Aus manchen Erlebnissen, die oft unerwartet zum Horrorerlebnis mutieren, kommt man stabiler raus, wenn man die richtigen Lehren daraus zieht! Wir haben versucht, die Ursachen und Beweggründe für das in dieser Form etwas unerklärlich Zustandekommen dieser prekären Situation zu analysieren und ich bin mir sicher, es hilft uns, noch stabiler beim Kampf um die Punkte  zu bestehen!“, so das Resumee von Cheftrainer Rudi Sonnenbichler.

Und das wird bereits am Samstagnachmittag bitter nötig sein, denn da trifft man um 15.00 Uhr im Heidelberger Sportzentrum Mitte  auf die SG Heidelberg 3, dem unmittelbaren Tabellennachbarn. Beide Teams wissen um die Tabellensituation, beide Teams sind sich bewusst, dass nur der Sieger den Anschluss in Richtung Nicht-Abstiegsplätze halten kann. Für Dramatik ist also gesorgt und man darf gespannt sein, ob das Projekt „Jugend forscht!“ schon langsam zum Projekt „Jugend punktet!“ wird. Die Leistungskurve ist in den letzten Wochen eigentlich recht stabil nach oben gegangen, und die Verantwortlichen hoffen, dass alle in und um das Team die richtigen Lehren gezogen haben.

H1: Viele Momentaufnahmen und ein Fotofinish

Nach fulminantem Start zittert sich Volleyball-Oberligist SG Sinsheim/Helmstadt zu einem 3:2-Heimerfolg gegen den USC Freiburg

Bericht von Eric Schmidt / Bilder von Falko Böhme

Sinsheim/Helmstadt-Bargen. Als Universal-Spieler ist Falko Böhme universell einsetzbar. Am Sonntag, im Heimspiel gegen den USC Freiburg, brachte der Zwei-Meter-Mann der SG Sinsheim/Helmstadt seine vielfältigen Fähigkeiten aber nicht auf, sondern neben dem Feld zur Geltung. Die Kamera in der Hand, fotografierte er seine Teamkollegen aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Wie – klick, klick, klick – Mika Bialas und Henrik Schnetzer zum Block hochstiegen. Wie es – klick, klick, klick – Benjamin Himmel mit einem Schmetterball krachen ließ. Und wie – klick, klick, klick – Finnian Ohr und Kapitän Noah Horn ihren nächsten Punkt bejubelten.

Falko Böhme war begeistert:
„Man kann den Jungs dabei zuschauen, wie sie immer besser werden.“

Ja, Knipser Falko Böhme machte viele schöne Momentaufnahmen beim Schlagabtausch in der Sinsheimer Realschulhalle, allerdings gab es auch nicht so fotogene Szenen. Am Ende musste die SG trotz ihres fulminanten Starts froh sein, überhaupt gewonnen zu haben. Mit Ach und Krach, mit 3:2 (25:14, 25:8, 15:25, 23:25, 15:12), brachte der Volleyball-Oberligist aus dem Kraichgau gegen den Rivalen aus dem Breisgau seinen dritten Saisonsieg unter Dach und Fach.

Wie ein Orkan

Der Lohn der Mühen: Statt Letzter ist die Mannschaft von Cheftrainer Rudi Sonnenbichler nun Vorletzter in der Tabelle, die Rote Laterne konnte an den TV Bühl 2 weitergereicht werden.

Trotz der zwei Zähler fürs Punktekonto ließ sich niemand zu großen Jubelstürmen hinreißen. Kaum war das 110-Minuten-Match vorbei, nahm sich Sonnenbichler seine Mannschaft zur Brust. Der 78-Jährige war sauer, dass sein Team eine 2:0-Satzführung leichtfertig verspielt hatte.

„Wir hatten heute die Chance auf drei Punkte. Wir waren so überlegen, und dann nehmen wir uns selbst die Butter vom Brot. Wie kann man die drei Punkte nur so herschenken“, übte der Trainerroutinier Kritik und betonte: „Ich kann nicht alles entschuldigen.“

Die Spieler konnten den Missmut ihres Coaches verstehen. „So wie wir angefangen haben, wäre ein 3:0 drin gewesen“, sagte der als „MVP“ ausgezeichnete Benjamin Himmel.

Was war das für ein Start. Die jungen Wilden der SG begannen furios und fegten wie ein Orkan über den USC Freiburg hinweg. Der Angriff donnerte die Bälle als Kanonenkugeln ins Feld, der Block bildete eine Mauer aus Beton, auch das Passspiel stimmte.

„Wir haben so gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben“, stellte Rudi Sonnenbichler fest. Seine Starting-Six mit einem Durchschnittsalter von 18,5 Jahren stürmte von 4:4 auf 11:4 und von 12:6 auf 22:12 davon. Noch beeindruckender der zweite Satz: 7:0, 11:3, 18:4 – im Schnelldurchgang zum 25:8.

Wer auf der Tribüne saß, wunderte sich: Spielt so ein Kellerkind?

„Wenn man die Jungs so spielen sieht, denkt man, sie sind Regionalliga. Sie können in der Oberliga jeden schlagen. Wenn sie aber nur fünf bis zehn Prozent nachlassen, schleichen sich die Fehler ein“, weiß Sonnenbichler.

Dieses andere Gesicht zeigte die SG im dritten und vierten Satz. Verunsicherung machte sich breit. Der dritte Satz ging klar verloren, im vierten lief man lange einem Rückstand hinterher und scheiterte knapp mit 23:25.

Auch im Tiebreak sah es zunächst nicht gut aus. Beim Stand von 6:10 lag die SG zurück. Mit dem Mut der Verzweiflung riss das Team das Ruder herum, glich zum 11:11 aus und machte mit dem 15:12 alles klar.

„Bei mir kam das Gefühl auf: Das kann jetzt nicht sein, dass wir verlieren. Es muss funktionieren“, erklärte Benjamin Himmel den Schlussspurt.

Erst 2:0, dann 2:2, am Ende 3:2. Für Sonnenbichler war das Spiel eine Kurzzusammenfassung der gesamten Saison – mit allen Höhen und Tiefen.

Was fehlt dem jungen Team noch? „Ein Häuptling“, antwortet der Coach. Auch die Psyche spiele eine Rolle. „Kopfsache“, bestätigt Himmel. „Wir müssen lernen, stabiler zu werden. Den Klassenerhalt können wir schaffen.“

Klar ist aber: Es dürfte eng werden. Bei zwei Absteigern muss die SG SiHe als Tabellenneunter noch mindestens einen Platz gutmachen und die SG Heidelberg 3 überholen – der nächste Gegner.

So schön Momentaufnahmen auch sind: Am Ende der Saison zählt das Gesamtbild.
Und Schnappschussmann Falko Böhme stellt sich auf ein weiteres Fotofinish ein.

H2 müht sich in Oberhausen zum Sieg

Am frühen Sonntagmorgen traf sich die SG Sinsheim/Helmstadt um 8:10 Uhr zur Abfahrt in Sinsheim. Bei frostigen Temperaturen und noch müden Augen ging es nach Oberhausen, wo uns zunächst eine verschlossene Halle erwartete. In der Kälte warteten wir bis 9:40 Uhr schließlich die Gastgeber erschienen. Das Warm-up musste dadurch etwas kürzer ausfallen als geplant. Zusätzlich ließ das Schiedsgericht aus Mannheim auf sich warten, wodurch sich das Einschlagen verzögerte und der Spielbeginn auf 11:15 Uhr verschoben wurde. Trotz der suboptimalen Vorbereitung, zeigte die SG von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Der erste Satz ging souverän mit 25:17 an Sinsheim/Helmstadt. Der zweiten Satz wurde nach engem Spielverlauf mit 22:25 abgegeben. Davon unbeeindruckt sicherte sich die SG den dritten Satz mit 25:21. Im vierten Satz wurde schnell eine deutliche Führung herausgearbeitet, jedoch kippte das Momentum, und die Gastgeber kämpften sich wieder heran. Am Ende wurde der Satz mit 25:23 doch noch knapp gewonnen. Mit dem 3:1-Erfolg nimmt die SG Sinsheim/Helmstadt, trotz durchwachsener Leistung, die vollen drei Punkte mit nach Hause.

Da sich Verfolger VSG Mannheim 4 im Anschluss gegen den TV Oberhausen ebenfalls schwer tat und sich mit der 2:3-Nieserlage sogar einen Ausrutscher leistete, grüßt die SG nun mit drei Zählern Vosprung bei einem Spiel weniger von der Tabellenspitze. Am kommenden Sonntag, den 01.02.2026 empfängt man zuhause in der Schwarzbachhalle Helmstadt den Ladenburger SV sowie die TG Sandhausen. Dann soll die Tabellenführung ausgebaut werden.

Doppelpack in Reicholzheim


Tabellenführung futsch. Ganz ohne eigenes Zutun hat die erste Mixed-Mannschaft der Helmstadter Volleyballer am letzten Wochenende ihre Spitzenposition eingebüßt und ist auf den zweiten Tabellenplatz zurückgefallen. Durch einen makellosen Spieltag ist die VSG Rhein-Neckar aus Edingen-Neckarhausen aufgrund der mehr absolvierten Spiele an den Helmstadtern vorbeigezogen und liegt jetzt mit drei Punkten Vorsprung auf dem Platz an der Sonne. Doch die VSGler haben schon am kommenden Samstag den 31. Januar 2026 die Chance wieder vorbeizuziehen. Ab 14.00 Uhr ist man in Reicholzheim zu Gast und trifft dort auf den VfB Reicholzheim II und III. Im ersten Spiel trifft man mit dem VfB Reicholzheim II auf den aktuell Tabellenletzten, der jeder Punkt braucht um von dort unten wieder weg zu kommen. Deutlich besser in Fahrt ist dagegen der VfB Reicholzheim III, der lange auf dem zweiten Tabellenplatz war und momentan auf Platz vier rangiert. Ein spannender Spieltag also für die VSG beim Doppelpack in Reicholzheim.


Heiko Römmel, Mittelangreifer der Helmstadter Mixed-Volleyballer freut sich auf den Doppelspieltag in Reicholzheim
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