VSG Helmstadt 1991 e.V.

Volleyball Spielgemeinschaft

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Spitzenreiter VSG


Beim Saisonauftakt der erstenMixed-Mannschaft der Helmstadter Volleyballer
gab es gleich ein doppeltes Comeback. Hanna Lechner nach ihrer Babypause und Aleksandra Palczewaka-Soehn nach überstandener Kreuzbandverletzung konnten erstmals wieder mitwirken und fügten sich gleich gut ein.
Im ersten Spiel der Saison 25/26 gegen den VfB Reicholzheim III starteten die Helmstadter furios und gingen mit 8:3 in Führung. Allerdings ließ man den Gegner dann noch einmal auf 19:18 herankommen, ehe mit 25:19 der erste Satzgewinn der neuen Runde perfekt war. In Durchgang zwei kamen die VSGler dann so richtig ins Rollen und ließen den Gästen von der bayrischen Grenze beim 25:8 nicht den Hauch einer Chance.


Hanna Lechner (links)
und Aleksandra Palczewaka-Soehn feierten ein überzeugendes Comeback beim Heimspieltag der Helmstadter Mixed-Volleyballer


Danach mussten sich die Helmstadter wieder etwas mehr anstrengen und zunächst einen 4:7 Rückstand wieder ausgleichen, so dass der 25:22 Satzgewinn auch etwas knapper ausfiel.
Mit diesem 3:0 Sieg im Rücken waren die VSGler in der zweiten Begegnung des Tages gegen den AVC St. Leon-Rot gleich „on fire“ und lagen nach einer Angabenserie von Spielertrainer Daniel Kirchner mit deutlich 14:3 in Führung.


VSG Außenangreifer Daniel Kirchner setzt sich stark gegen einen Doppelblock durch

Kleinere Nachlässigkeiten ließen die Gäste zwar noch ein wenig herankommen, doch war der Satz mit 25:13 eine klare Angelegenheit für die VSG.
In der Folge hatten sich die ASCler aber etwas besser auf die Angriffe der Helmstadter eingestellt. Diese fanden aber mit solidem Volleyball immer die richtigen Antworteten und stellten mit 25:21 und 25:19 einen weiteren 3:0 Sieg sicher. Mit diesen beiden glatten Siegen stehen die VSGler erst einmal mit weißer Weste an der Tabellenspitze und grüßen als Spitzenreiter von Platz eins.
Um diesen zu verteidigen geht es am Samstag den 8. November nach Mannheim. Dort geht es, wenn man die Platzierungen der Vorsaison zum Maßstab nimmt, mit dem AVC Eppelheim und der VSG Mannheim gegen zwei nominell bessere
Gegner, wo man sich dann entsprechend beweisen kann.


Wie die Herbstblätter regneten am ersten Spieltag die Punkte auf die erste Mixed-Mannschaft der VSG Helmstadt herab.

H1: Vorbericht zum Auswärtsspiel beim USC Freiburg

Am Samstagnachmittag steht für das junge Team der SG Sinsheim-Helmstadt in der Volleyballoberliga/Baden die dritte große Bewährungsprobe im Auswärtsspiel gegen den USC Freiburg an. In der noch jungen Oberliga-Saison geht es vor allem darum, dass die vielen jungen und in dieser Spielklasse unerfahrenen Talente baldmöglichst das emotionale Auf und Ab in den Griff bekommen. Zwar wurden bislang beide absolvierten Spiele mit 3:0 verloren, aber beim Spiel 1 zu Hause gegen die SG Heidelberg war jeder Satz eine enge, umkämpfte Angelegenheit, während die 3:0-Niederlage vergangenes Wochenende auswärts in Kappelrodeck zum Desaster geriet und das routinierte Heimteam wie ein Tsunami über die Kraichgauer rollte.

„Die Arbeit mit den Jungs ist aktuell noch zu oft wie eine Teilnahme an der Echternacher Springprozession! 
3 Schritte vor, zwei Schritte zurück, wieder drei vor und wieder zwei zurück….! – Aber, das war uns beim Neuaufbau des Teams vor Rundenbeginn schon bewusst! Einsatz, Athletik und sehr oft auch das im Training gezeigte Spielniveau sind schon recht überzeugend, doch leider in der Praxis noch viel zu instabil! Sobald´s nicht läuft, fallen zu viele wieder in alte Muster zurück und agieren ohne das notwendige absolute Selbstvertrauen in ihre Leistungsfähigkeit!“,
 so Headcoach Rudi Sonnenbichler.

Man darf gespannt sein, welche Seite im 2.Auswärtsspiel in Folge, beim Regionalliga-Absteiger USC Freiburg zu sehen ist. Leicht wird`s nicht, hat der Gastgeber doch im Spiel 1 dieser Saison zu Hause den TV Kappelrodeck sensationell mit 3:2 besiegen können! Diese Heimspielstärke gilt es zu knacken, wollen die Jungs um Spielführer Noah Horn die rote Laterne als aktuell Tabellenletzter schnellstmöglich abgeben! Auch wenn die Vorzeichen diese Woche durch das teilweise Fehlen der beiden Zuspieler trainingsspezifisch wieder nicht optimal waren, so ist man seitens der SG-Akteure festen Willens, auch in einem Punktspiel endlich so zu agieren, wie es phasenweise in den Trainingseinheiten immer wieder erkennbar ist.

H1: Abgewatscht im Schwarzwald

Es ist schon öfter passiert, dass ein renitenter Gast in einem Bierzelt unter Zuhilfenahme  von ein paar deftigen Watsch`n ruhig gestellt und dann nach Hause geschickt wurde! Nein, renitent waren sie nicht, die Jungspunde der SG Sinsheim/Helmstadt, als sie sich am Samstagabend zum 1. Auswärtsspiel der Volleyball-Oberliga Baden in der Achertalhalle aufwärmten. – Nein, eher besonders motiviert nach der engen 0:3-Niederlage zum Saisonauftakt in eigener Halle. Auswärts erste Punkte ergattern, das war das Ziel und die Voraussetzungen dazu besser, als man nach den berufs- bzw. krankheitsbedingten Ausfällen unter der Woche erwarten konnte. Bis auf  Libero Julian Paar waren alle Spieler an Bord. Die Frage war nur, wer sich wirklich absolut fit und leistungsfähig zeigte, denn allen war bewusst, welch heißer Tanz in der kleinen Traditionssporthalle von Kappelrodeck sie erwarten würde. Volleyball hat dort große Tradition, das wurde den Kraichgau-Youngstern bereits am Ortseingang deutlich vor Augen geführt, wo ein übergroßes Fotobanner bereits das anstehende Spiel ankündigte. – Und vor Ort konnte jeder der zahlreichen Besucher schnell erkennen, welche sportliche Priorität Volleyball in der Schwarzwaldgemeinde hat, denn Werbebanner, Hallenanimation und Lichtershow zeugten von Tradition und engagiertem Umfeld. Dazu passte die Ausgangslage seitens der Heimmannschaft. Das erste Saisonspiel, als einer der Aufstiegsfavoriten hatten sie auswärts brim USC Freiburg völlig unerwartet mit 2:3 verschenkt, und das wollten und mussten sie sofort durch einen klaren Heimsieg korrigieren. Wie? – das war vom ersten Ball an zu spüren! Für die SG-Jungs ging´s los mit den Watsch`n im übertragenen Sinn. Der erste Satz begann seitens der Kappler mit einer beeindruckenden Demonstration von Teamgeist und Aggressivität. Wuchtige Aufschläge und konsequente Blocks stellten die Jungs um Spielführer Noah Horn immer wieder vor extreme Probleme, mit dem Ball selbst erfolgreich zu agieren. – Mit jedem Punkt bzw. Fehler wuchs die Unsicherheit. Beim Stand von 17:5 (!) und schon 2 erfolglosen Auszeiten brachte der  Doppelwechsel Mika Bialas für Johannes Dumke und Fako Böhme für Lukas Hermann kurzzeitig etwas Ruhe und Entlastung ins Spiel der Kraichgauer, doch das Endergebnis von 25:11 zeugte von einem Klassenunterschied in diesem Satz!

Auch wenn man nicht behaupten kann, dass Einsatzwille und Kampfbereitschaft gefehlt hätte, das junge Team von Trainer Rudi Sonnenbichler war in dieser Situation und in diesem lautstarken Umfeld einfach überfordert und zahlte Punkt für Punkt Lehrgeld! Trotz Wechsel auf den Mittelpositionen und im Zuspiel stellte die große Variabilität  des Kappler Angriffs über alle Positionen die SG-ler teilweise vor extreme Probleme. Vor allem bei den Angriffen über die Diagonalposition gelang es  unseren Mittelblockern kaum, einen geschlossenen Block zu formieren, während die eigenen Angriffe über die Außenpositionen zu oft im gut formierten Doppelblock der Heimmannschaft zerschellten. Das wiederum deutliche Satz-Endergebnis von 25:13 zeigte krass den Leistungsunterschied an diesem Tag, auch wenn in diesem Satz bis zur Satzmitte etwas mehr Spielqualität und Ausgeglichenheit herrschte und ab und zu die guten spielerischen Anlagen der Jungs aus dem Kraichgau aufblitzten, allen voran der erst 15-jährige Benedikt Gürtler und die Mittelblock-Neulinge Henrik Schnetzer und Lennart Schmutz.

Im 3. Satz war der Wille seitens der Kappler dann extrem spürbar, die Partie klar in 3 Sätzen zu beenden. Auch wenn die Sinsheim/Helmstadter durch engagierten Einsatz, variablem Spielerwechel und Kampfgeist bis zum letzten Punkt immer wieder punkteten, konnte die klare Niederlage nicht vermieden werden. Der spielerische Leistungsunterschied an diesem Tag wurde jedem durch ein erneutes 25:13 Endergebnis schmerzhaft sichtbar gemacht!

„Heute haben wir eine richtige Watsch´n bekommen! Heute wurde das Projekt „Jugend forscht!“ mal so richtig auf die Probe gestellt und wir ziemlich kleinlaut nach Hause geschickt! Man hat gesehen, wenn ein routiniertes, regionalligaerfahrenes Top-Team ins Rollen kommt, dann muss alles passen, um erfolgreich dagegen halten zu können: Fitness, technisch-taktische Fertigkeiten, gepaart mit echtem Team-Spirit! – Der Team-Spirit hat gepasst, nicht umsonst wurde mit Libero Dominik Hager wieder ein Defensivspieler zum MVP gewählt, aber in den Basis-Elementen Aufschlag-Annahme und Angriff-Block wurden uns deutlich die Defizite aufgezeigt. Das hängt einerseits noch mit der Jugend und Unerfahrenheit einiger Spieler zusammen, aber uns wurde auch klar vor Augen geführt, dass körperliche Fitness und intensives, regelmäßiges Technik-Taktik-Training für das Erreichen dieses Niveaus unerlässlich sind, und da hat`s heute deutlich gefehlt! Heute haben wir extrem Lehrgeld bezahlt, der Umfang und die Größe haben mich etwas betroffen gemacht, aber wir wissen, dass unser junges Team Lehrgeld zahlen muss. Jetzt heißt´s  Mund abputzen und ab Montag weiter machen!“ (R. Sonnenbichler)

Terminverschiebung bei Mixed-Auftakt

Beim Saisonauftakt der ersten Mixed-Mannschaft der Helmstadter Volleyballer gibt es die nächste Terminverschiebung. Auf Wunsch des AVC St. Leon-Rot bestreiten die VSGler am Samstag den 18.10.25 um 14.00 Uhr die Auftaktpartie des Spieltages gegen den VfB Reicholzheim III und treffen dann erst ab ca. 18.00 Uhr auf die Cracks aus St. Leon-Rot. Bei diesen Begegnungen aktiv leider nicht dabei sein kann Libero Jochen Leinberger, der sich im Training die Strecksehne des kleinen Fingers an der rechten Hand gerissen hat und wohl in der Vorrunde nicht mehr eingesetzt werden kann. Der Kader der VSG Helmstadt scheint aber in der Breite stark genug, um diesen Ausfall kompensieren zu können.

H1: Misslungener Saisonauftakt

Eine gut gefüllte Realschulhalle fieberte am Sonntag dem Saisonauftakt der neu zusammengewürfelten SG Sinsheim/Helmstadt in der Oberoiga Baden entgegen. Im Kader erblickte man insbesondere auf der Mitte neue Gesichter: Henrik Schnetzer und Lennart Schmutz, die wegen des krankheitsbedingten Ausfalls von Michael Rossel, beide die vollen drei Sätze an Spielerfahrung sammeln durften, feierten ihre Premiere in der OL-Startsechs.
Trotzdessen musste man sich am Ende des Tages mit 0:3 (21:25, 18:25, 20:25) gegen die SG Heidelberg II geschlagen geben.

Dominik Hager (links) und Nils Poggemöller (rechts) freuen sich über die Auszeichnung zum MVP.

Dabei sah es in allen drei Sätzen zunächst nicht so schlecht aus. Die junge SG spielte mutig und befreit und konnte zwischenzeitlich auch Führungen herausspielen. Doch sobald es in die entscheidenden Phasen ging, fehlte die Abgeklärtheit und es wurde auf Seiten der Sinsheimer ein wenig hektisch. Die Heidelberger nutzten dies aus und konnten sich so jeweils gegen Ende des Satzes absetzen. Oftmals wirkte das Spiel der Kraichgauer an diesem Tag zu durchsichtig. Die Außenangreifer Tobias Bechtel und Noah Horn hatten es demnach sehr schwer gegen den gut positionierten Heidelberger Block die schnelle Lösung im Angriff zu finden. Auch eine solide Leistung von Libero Dominik Hager, der nach dem Spiel zum MVP auf Kraichgauer Seite gekürt wurde, konnte die 0:3-Niederlage nicht abwenden.

Trotz des Ergebnisses bleibt die Erkenntnis, dass die SG das Potenzial hat in der Liga mitzuhalten, wenn sie die Spielfreude und Durchschlagskraft im Angriff über das gesamte Spiel zeigen kann. Daran wird man bis zum nächsten Saisonspiel am 11. Oktober gegen Kappelrodeck im Training weiter arbeiten.

Herren 2– Erfolgreicher Saisonauftakt in Ladenburg

Am frühen Sonntagmorgen, bereits um 8:35 Uhr, versammelte sich die Spielgemeinschaft SG Sinsheim/Helmstadt zum Treffpunkt in Sinsheim, um gemeinsam die Fahrt nach Ladenburg anzutreten. Während draußen noch der Morgentau auf den Feldern lag, herrschte in den Autos eine Mischung aus Vorfreude und Müdigkeit. Einige Spieler nutzten die Fahrt für ein kleines Nickerchen – gemütlich auf der Rückbank mit dem großen Teddybären, dem treuen Maskottchen der Mannschaft, an ihrer Seite.

In Ladenburg angekommen, ließ das Team keine Zeit verstreichen: Noch bevor die Gegner in der Halle zu sehen waren, begannen die Spieler mit einem konzentrierten und intensiven Warm-Up. Diese Entschlossenheit zahlte sich aus:

Der erste Satz ging mit einer eindrucksvollen Leistung deutlich an die SG Sinsheim/Helmstadt. Mit druckvollen Aufschlägen, starker Feldabwehr und präzisem Zusammenspiel setzte man die Gastgeber früh unter Druck. 

Auch im zweiten Satz dominierte die SG das Spielgeschehen hatte jedoch zunehmend Probleme die Spielqualität hoch zu halten, sicherten sich jedoch auch diesen Durchgang.

Erst im dritten Satz zeigte sich Ladenburg wacher, nutzte kleine Ungenauigkeiten im Spiel der SG konsequent aus und entschied den Satz knapp für sich. Doch anstatt zu wanken, sammelte sich die Mannschaft von Trainer Jonas Paar noch einmal. Mit konzentriertem Auftritt, Teamgeist und Kampfbereitschaft holte sich die Herren 2 im vierten Satz den verdienten Sieg.

Am Ende stand ein verdienter 3:1-Erfolg auf dem Spielberichtsbogen – und damit auch die ersten drei Punkte der neuen Saison!

Fazit: Ein gelungener Auftakt für die SG Sinsheim/Helmstadt, der Lust auf mehr macht. Früh aufgestanden, hart gearbeitet und am Ende belohnt – ein Sonntag ganz nach dem Geschmack der H2.

H1: Nichts zu holen beim NVV-Pokal in Bretten

Gegen die SG Heidelberg, die in der dritten Liga aufschlägt, musste man sich trotz phasenweise guter Leistung letztlich mit 0:2 (18:25; 19:25) geschlagen geben.

Und auch gegen Ligakonkurrent VSG Kleinsteinbach zahlte man beim 0:2 (10:25; 24:26) Lehrgeld. Im ersten Satz zeigte die VSG, dass sie in dieser Saison zurecht als Aufstiegskandidat Nr.1 gehandelt wird. Immer wieder konnten sie ihren überragenden Hauptangreifer gut in Szene setzen. Im zweiten Satz gelang den Kraichgauern nun ein besserer Spielaufbau und die Spielfreude kehrte zurück. Letztlich kosteten drei Eigenfehler in der Crunchtime den möglichen Satzgewinn gegen den Favoriten.

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