Volleyball Spielgemeinschaft

Autor: Mixed

Volleyballer beim höchstgelegenen Kran in Vorarlberg

Sehr heiß und sehr sonnig war es bei der diesjährigen Bergtour der ersten Mixed-Mannschaft der VSG Helmstadt im Kleinwalsertal. Entsprechend schweißtreibend war der Anstieg über die mittlere Spitalalpe zur Gratwanderung über den Hochstarzel (1.974 m). Dort wurden die Volleyballer mit tollen Panoramablicken über die Allgäuer Alpen entlohnt, was sich bis zum höchsten Punkt der Wanderung dem Grünhorn (2.039 m) fortsetzte.

Immer am Grat entlang ging es für die Helmstadter Volleyballer im Kleinwalsertal. Vorne: Isabell Degen, hinten Jörg Degen

Auf halbem Weg des Abstiegs füllte man die Energiereserven mit einem leckeren Frischkäse auf der inneren Stierhofalpe wieder auf, um auch wieder sicher ins Tal zu kommen. Ein ganz besonderes Ziel erwartete die wandernden Volleyballer dann am nächsten Tag.

Die Mixed-Volleyballer der VSG Helmstadt auf dem Walmendinger Horn im Kleinwalserstal. Von links: Jochen Leinberger, Eugenia Stang und Sonja Gürtler

Mit dem Walmendinger Horn (1.990 m) hatten sich die VSGler einen in normalen Zeiten hochfrequentierten Gipfel ausgesucht. Derzeit wird allerdings die Bergstation saniert, so dass die Bergbahn außer Betrieb ist und die Helmstadter das Gipfelkreuz fast für sich alleine hatten. Als kleine Besonderheit konnte man so den derzeit höchstgelegenen Kran Vorarlbergs in Augenschein nehmen und war beeindruckt ob der Logistik einer solchen Gipfelbaustelle.

Der derzeit höchstgelegene Kran in Vorarlberg auf dem Walmendinger Horn (1.990 m)

Volleyballer zieht es in die Berge

Es ist wieder soweit, die wanderfreudigen unter den Volleyballern der ersten Mixed-Mannschaft der VSG Helmstadt zieht es wieder in die Berge. Wie schon im letzten Jahr geht es ins Kleinwalsertal nach Österreich. Dort wird man wieder in Baad, ganz am Ende des Tales in einem alten Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert Quartier beziehen. Nachdem man im letzten Jahr mit dem Widderstein (2.533 m) den höchsten Berg des Kleinwalsertales bezwungen hat, stehen diesmal zwei Gratwanderungen auf dem Programm. Zunächst geht es durchs Derratal über die Mittlere Spitalalpe zum Derraköpfle (1.843 m) und das  Derrenjoch (1.885 m) zur Güntlespitze (2.092m). Hier wird`s schon spannend, weil der Weg etwas ausgesetzt ist. Genauso steil geht`s dann weiter über den Hochstarzel (1.974m) hinab ins Starzeljoch (1.867 m) zum Grünhorn (2.039 m). Alles immer am Grat entlang, zwar mit tollen Aussichten, aber auch etwas ausgesetzt und teilweise sogar als leichter Klettersteig ausgewiesen. Von dort könnte man die Gratwanderung sogar noch zum Steinmandl (1.982 m) fortsetzen. Über`s Starzeljoch geht’s dann auf etwas einfacherem Weg durchs Turratal zurück nach Baad. Die reine Gehzeit ist mit ca. sieben Stunden veranschlagt, so dass die VSG-Volleyballer den ganzen Tag auf den Beinen und konditionell schon etwas gefordert sein werden.

Im letzten Jahr standen die Volleyballer der VSG Helmstadt auf dem Widderstein (2.533 m) im Kleinwalsertal. Dieses Jahr sind zwei Gratwanderungen geplant.

Am nächsten Tag geht es dann zur Ochsenhofer Scharte (1.851 m). Dort startet die nächste Gratwanderung über die Ochsenhofer Köpfe (1.950 und 1.959m), Lüchlekopf (1.989 m), Muttebergkopf (1.948 m) hinüber zum Walmendinger Horn (1.990 m) und wieder zurück nach Baad. Zur Belohnung gibt es unterwegs auf der Lüchlealpe ein leckeres Käsevesper das man sich nach einer Gehzeit rund sechs Stunden sicher auch verdient hat.

Auch in diesem Jahr werden die Mixedvolleyballer ihre Kletterkünste unter Beweis stellen müssen.

VSG Helmstadt bestätigt ihr Vorstandsteam

Die alte Vorstandschaft ist bei der VSG Helmstadt auch die neue. In einer überaus harmonischen Generalversammlung bestätigten die Mitglieder der Helmstadter Volleyballer das Vorstandsteam um die beiden Vorsitzenden Daniel Kirchner und Julian Emmerich ohne Gegenstimme. In seinem Resümee nach den Berichten der einzelnen Mannschaften konnte der erste Vorsitzende Daniel Kirchner auf ein sportlich überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit zwei Meisterschaften, einer Vizemeisterschaft und einem Pokalsieg war die Bilanz auf dem Volleyballfeld wirklich überragend. Größtes „Problem“ derzeit, ist der große Zulauf an Jugendlichen, die den Volleyballsport erlernen wollen und entsprechend mit Übungsleitern „versorgt“ werden müssen. Eine überaus angenehme Problemstellung, für die man auch Dank der beiden Spielgemeinschaften mit den Volleyballvereinen aus Waibstadt und Sinsheim sicher eine zufriedenstellende Lösung finden wird.

Die alte Vorstandschaft der VSG Helmstadt ist auch die neue: von links: Maike Layer, Carmen Straub, Isabell Degen, Laura Häußler, Melanie Häußler, Daniel Kirchner und Julian Emmerich