Nach der verpassten Qualifikation fĂĽr die SĂĽddeutsche Meisterschaft stand am vergangenen Wochenende fĂĽr die U20-Jungs der SG Sinsheim/Helmstadt der Jugendverbandspokal des NVV auf dem Programm. Die Vorzeichen vor dem Turnier waren allerdings alles andere als optimal: Mit Nico Friederich und David Zehender fehlten gleich zwei AuĂźenangreifer, zudem konnte Diagonalangreifer Benjamin Himmel aufgrund einer FuĂźverletzung, die er sich am Vorabend beim Oberligaspiel zugezogen hatte, nicht eingesetzt werden.

Trotz dieser personellen Ausfälle präsentierte sich das Team im mit acht Mannschaften stark besetzten Turnier in hervorragender Form. In der Vorrundengruppe setzte sich die SG Sinsheim/Helmstadt souverän und ohne Satzverlust gegen den Rastatter TV (15:8; 15:11), die VSG Mannheim (15:10; 15:9) und den TV Eppelheim (15:9; 15:8) durch. Die Partien boten zudem die Gelegenheit, verschiedene Aufstellungen und Angriffskombinationen auszuprobieren.

Als Gruppensieger zog die Mannschaft ins Halbfinale ein, wo die SG Hohensachsen wartete. Auch hier lieĂźen die Sinsheimer und Helmstadter nichts anbrennen und entschieden die Begegnung klar mit 2:0 (25:20; 25:16) fĂĽr sich.

Im anschließenden Finale gegen die SG Heidelberg wollte sich das Team unbedingt für die beiden bitteren Finalniederlagen der vergangenen Jahre rehabilitieren – jeweils hatte man sich damals dem TV Bühl mit 1:2 geschlagen geben müssen. Entsprechend konzentriert startete die Mannschaft in den ersten Satz und erspielte sich schnell einen Vorsprung von drei bis vier Punkten, den sie bis zum Satzende bei 25:20 weiter ausbauen konnte.

Im zweiten Durchgang gelang sogar ein noch besserer Start. Eine starke Aufschlagserie von Henrik Schnetzer zur Satzmitte brachte einen komfortablen Vorsprung von zehn Punkten. Dadurch konnte Trainer Michael Rossel allen Spielern des Jahrgangs 2007 in ihrem letzten gemeinsamen Jugendspiel noch einmal Einsatzzeit geben. Der Satz endete ebenfalls mit 25:20.

Am Ende eines langen Turniertages stand ein verdienter 2:0-Finalsieg und damit der Pokalgewinn – ohne einen einzigen Satzverlust im gesamten Turnier.

Nach einer langen gemeinsamen „Jugendreise“, die für viele Spieler bereits in der U14 begann, krönt dieser Erfolg den Abschluss ihrer Jugendzeit auf besonders schöne Weise.