SG Sinsheim/Helmstadt vor schwieriger Auswärtsprüfung

Kapitän Noah Horn will auch gegen die FT Freiburg 3 wieder in der Annahme glänzen

(rso) Für die Volleyball-Männer der SG Sinsheim/Helmstadt steht an diesem Sonntag, dem 22. Februar 2026, eine weite und bezüglich sportlicher Wichtigkeit sehr bedeutsame Reise in der aktuellen Oberliga-Saison auf dem Programm. Das Team tritt bei der FT Freiburg 3 an, um dort weiter extrem wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einzuspielen.

Nach einer langen Eingewöhnungszeit des stark verjüngten Youngster-Teams um Spielführer Noah Horn, das während der Vorrunde kaum punkten konnte und immer einen Abstiegsplatz belegte, bestätigt die SG Sinsheim/Helmstadt zu Beginn der Rückrunde den sportlichen Aufwärtstrend und blickt auf wichtige Punktgewinne zurück,  die zeigen, dass  die Mannschaft mittlerweile in der Lage ist, auch gegen Top-Teams der Liga bestehen zu können.  Dennoch ist das Nachwuchsteam des Bundersligisten FT Freiburg – gespickt mit jungen Talenten aus dem Freiburger Nachwuchssystem – in eigener Halle als äußerst heimstark einzustufen.

Sie gelten als taktisch gut geschultes Team, das vor allem durch eine disziplinierte Abwehr und ein schnelles Angriffsspiel besticht. In der „Act-Now-Halle“, der Heimspielstätte der Freiburger Erstliga-Volleyballer, herrscht traditionell eine hitzige Atmosphäre, die schon manchen Favoriten ins Wanken gebracht hat. Die Partie beginnt am Sonntag um 15:00 Uhr. Fans, die die Reise in den Breisgau nicht antreten können, finden aktuelle Zwischenstände und den abschließenden Spielbericht auf den Portalen des Nordbadischen Volleyballverbands. Einen Livestream wird es wie gewohnt unter https://www.twitch.tv/sgsinsheimhelmstadt.

Für die SG wird es darauf ankommen, von Beginn an Druck im Aufschlag zu erzeugen, um das Freiburger Kombinationsspiel zu unterbinden. „Auch wenn wir jetzt 3 Wochen Spielpause überbrücken mussten und die Trainingseinheiten in diesem Zeitraum oft durch krankeits- und berufsbedingte Abwesenheit von wichtigen Spielern nicht immer optimal gelaufen sind, hoffe ich doch, dass die zu Beginn der Rückrunde deutlich aufsteigende Formkurve nicht abbricht. Wichtig wird sein, einen kühlen Kopf zu bewahren, uns nicht von äußeren Faktoren beeinflussen zu lassen und die Eigenfehlerhäufigkeit zu minimieren“, so Cheftrainer Rudi Sonnenbichler. Nach den Erfahrungen der letzten Wochen liegt der Fokus klar auf einer stabilen Annahme, um die eigenen Angreifer variabel einsetzen zu können.