VSG Helmstadt 1991 e.V.

Volleyball Spielgemeinschaft

Volleyballer beim höchstgelegenen Kran in Vorarlberg

Sehr heiß und sehr sonnig war es bei der diesjährigen Bergtour der ersten Mixed-Mannschaft der VSG Helmstadt im Kleinwalsertal. Entsprechend schweißtreibend war der Anstieg über die mittlere Spitalalpe zur Gratwanderung über den Hochstarzel (1.974 m). Dort wurden die Volleyballer mit tollen Panoramablicken über die Allgäuer Alpen entlohnt, was sich bis zum höchsten Punkt der Wanderung dem Grünhorn (2.039 m) fortsetzte.

Immer am Grat entlang ging es für die Helmstadter Volleyballer im Kleinwalsertal. Vorne: Isabell Degen, hinten Jörg Degen

Auf halbem Weg des Abstiegs füllte man die Energiereserven mit einem leckeren Frischkäse auf der inneren Stierhofalpe wieder auf, um auch wieder sicher ins Tal zu kommen. Ein ganz besonderes Ziel erwartete die wandernden Volleyballer dann am nächsten Tag.

Die Mixed-Volleyballer der VSG Helmstadt auf dem Walmendinger Horn im Kleinwalserstal. Von links: Jochen Leinberger, Eugenia Stang und Sonja Gürtler

Mit dem Walmendinger Horn (1.990 m) hatten sich die VSGler einen in normalen Zeiten hochfrequentierten Gipfel ausgesucht. Derzeit wird allerdings die Bergstation saniert, so dass die Bergbahn außer Betrieb ist und die Helmstadter das Gipfelkreuz fast für sich alleine hatten. Als kleine Besonderheit konnte man so den derzeit höchstgelegenen Kran Vorarlbergs in Augenschein nehmen und war beeindruckt ob der Logistik einer solchen Gipfelbaustelle.

Der derzeit höchstgelegene Kran in Vorarlberg auf dem Walmendinger Horn (1.990 m)

Volleyballer zieht es in die Berge

Es ist wieder soweit, die wanderfreudigen unter den Volleyballern der ersten Mixed-Mannschaft der VSG Helmstadt zieht es wieder in die Berge. Wie schon im letzten Jahr geht es ins Kleinwalsertal nach Österreich. Dort wird man wieder in Baad, ganz am Ende des Tales in einem alten Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert Quartier beziehen. Nachdem man im letzten Jahr mit dem Widderstein (2.533 m) den höchsten Berg des Kleinwalsertales bezwungen hat, stehen diesmal zwei Gratwanderungen auf dem Programm. Zunächst geht es durchs Derratal über die Mittlere Spitalalpe zum Derraköpfle (1.843 m) und das  Derrenjoch (1.885 m) zur Güntlespitze (2.092m). Hier wird`s schon spannend, weil der Weg etwas ausgesetzt ist. Genauso steil geht`s dann weiter über den Hochstarzel (1.974m) hinab ins Starzeljoch (1.867 m) zum Grünhorn (2.039 m). Alles immer am Grat entlang, zwar mit tollen Aussichten, aber auch etwas ausgesetzt und teilweise sogar als leichter Klettersteig ausgewiesen. Von dort könnte man die Gratwanderung sogar noch zum Steinmandl (1.982 m) fortsetzen. Über`s Starzeljoch geht’s dann auf etwas einfacherem Weg durchs Turratal zurück nach Baad. Die reine Gehzeit ist mit ca. sieben Stunden veranschlagt, so dass die VSG-Volleyballer den ganzen Tag auf den Beinen und konditionell schon etwas gefordert sein werden.

Im letzten Jahr standen die Volleyballer der VSG Helmstadt auf dem Widderstein (2.533 m) im Kleinwalsertal. Dieses Jahr sind zwei Gratwanderungen geplant.

Am nächsten Tag geht es dann zur Ochsenhofer Scharte (1.851 m). Dort startet die nächste Gratwanderung über die Ochsenhofer Köpfe (1.950 und 1.959m), Lüchlekopf (1.989 m), Muttebergkopf (1.948 m) hinüber zum Walmendinger Horn (1.990 m) und wieder zurück nach Baad. Zur Belohnung gibt es unterwegs auf der Lüchlealpe ein leckeres Käsevesper das man sich nach einer Gehzeit rund sechs Stunden sicher auch verdient hat.

Auch in diesem Jahr werden die Mixedvolleyballer ihre Kletterkünste unter Beweis stellen müssen.

VSG Helmstadt bestätigt ihr Vorstandsteam

Die alte Vorstandschaft ist bei der VSG Helmstadt auch die neue. In einer überaus harmonischen Generalversammlung bestätigten die Mitglieder der Helmstadter Volleyballer das Vorstandsteam um die beiden Vorsitzenden Daniel Kirchner und Julian Emmerich ohne Gegenstimme. In seinem Resümee nach den Berichten der einzelnen Mannschaften konnte der erste Vorsitzende Daniel Kirchner auf ein sportlich überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit zwei Meisterschaften, einer Vizemeisterschaft und einem Pokalsieg war die Bilanz auf dem Volleyballfeld wirklich überragend. Größtes „Problem“ derzeit, ist der große Zulauf an Jugendlichen, die den Volleyballsport erlernen wollen und entsprechend mit Übungsleitern „versorgt“ werden müssen. Eine überaus angenehme Problemstellung, für die man auch Dank der beiden Spielgemeinschaften mit den Volleyballvereinen aus Waibstadt und Sinsheim sicher eine zufriedenstellende Lösung finden wird.

Die alte Vorstandschaft der VSG Helmstadt ist auch die neue: von links: Maike Layer, Carmen Straub, Isabell Degen, Laura Häußler, Melanie Häußler, Daniel Kirchner und Julian Emmerich

Titelkampf weiter offen

Ein kräftezehrender Spieltag liegt hinter der ersten Mixedmannschaft der Helmstadter Volleyballer. Mit zwei Fünfsatzmatches haben die VSGler bei ihrem Heimspieltag die maximale Spieldauer ausgenutzt. Dabei sah es im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten VSG Rhein-Neckar zunächst nach einem schnellen Ende aus , nachdem die Helmstadter nach 25:21 und 25:23 in den ersten beiden Durchgängen schon mit 2:0 in Führung lagen. Hielt die Partie schon zu diesem Zeitpunkt was die VSG- Fans sich von diesem Spitzenspiel versprochen hatten, wurde es jetzt erst richtig spannend. Die Gäste aus Edingen-Neckarhausen kamen noch einmal zurück und stellten nach 20:25 und 21:25 in den den Sätzen den 2:2 Satzausgleich her. Die Spannung in der Schwarzbachhalle war nun in diesem entscheidenden fünften Satz beinahe greifbar. Den Gastgebern gelang es dann sich zur Satzmitte mit 9:4 etwas abzusetzen und gaben diese Führung bis zum 15:12 Satzgewinn nicht mehr ab. Mit diesem 3:2 Sieg gegen den letzten verbliebenen Konkurrenten um die Meisterschaft hatten die VSGler erstmal eine Duftmarke gesetzt, in einer Partie, die dem Namen Spitzenspiel wirklich gerecht wurde.

Doch es sollte weiter spannend bleiben. In der zweiten Partie des Tages gegen den ASV Eppelheim agierten die Helmstadter nicht mehr ganz so druckvoll und gaben den Auftaktsatz mit 17:25 ab. Erst jetzt kamen die VSGler wieder besser ins Spiel und mit einem 25:22 Satzgewinn wirder in der Partie.  In Durchgang drei lag man dann lange aussichtsreich in Führung (20:13) , ehe gegen Satzende die eine oder andere Nachlässigkeit zum hauchdünnen 26:28 Satzverlust führte. Doch auch hier konnten sich die VSGer noch mal aufraffen, mobilisieren die letzten Kräfte und erzwangen mit 25: 15 den Entscheidungssatz. Auch hier schien das Momentum bei einer 10:7 Führung schon in Richtung der Gastgeber zu kippen, als dann doch die letzte Durchschlagskraft fehlte und nach einem knappen 12:15 die 2:3 Niederlage feststand. Der Lohn für eine über viereinhalbstündige (!!) Gesamtspielzeit an diesem Spieltag: die Vizemeisterschaft ist den Helmstadtern endgültig nicht mehr zu nehmen. Ob es zu mehr reicht entscheidet sich schon am nächsten Sonntag (22.03.26). Dann spielen die VSGler ab 11.00 Uhr in Edingen gegen den VfB Reicholzheim II und erneut gegen die VSG Rhein-Neckar. In diesem allerletzten Saisonspiel wird sich dann auch die Meisterschaft in der Volleyball-Landesliga Nord entscheiden. Bei diesem Showdown werden allerdings die beiden etatmäßigen Zuspielerinnen Eugenia Stang und Aleksandra Palczewska-Soehn wegen privater Termine nicht dabei sein können, so dass schon fleißig an einer alternativen Taktik gebastelt wird. Die Mannschaft scheint aber stark und selbstbewusst genug um die notwendigen vier Punkte zu holen, um sich sicher zum Landeligameister zu krönen.

Weiterhin nach oben zur Meisterschaft soll es für die erste Mixed-Mannschaft der Helmstadter Volleyballer gehen, so wollen es zumindest die beiden Außenangreiferinnen der VSG, Sonja Gürtler (links) und Britta Wagner.

H1: Das war nix!

Zusammenhalt und absoluter Siegeswille haben gestimmt!

(rso) „Da passt nur der Satz mit X – das war nix!“, so Trainer Rudi Sonnenbichler restlos enttäuscht nach Spielschluss über den Spielverlauf und die bei diesem Spiel gezeigten schwankenden Leistungen seiner Schützlinge.
Auch die bis zum Schluss toll unterstützenden Zuschauer konnten im Verlauf des Spiels sehen, dass auf Seiten der Gäste aus dem Breisgau nur der Zuspieler überdurchschnittliches Leistungsvermögen zeigte, während seine Mitspieler körperlich und spieltechnisch wenig Furchterregendes zu bieten hatten. Also kein Grund für die Hausherren, nicht von Beginn an zu demonstrieren, dass man das Ziel, mit einem Sieg den Klassenerhalt endgültig zu sichern, mit voller Kraft angehen wollte. Aber, wollen und können, das waren an diesem Samstagabend zwei Paar Stiefel! Routine und Lockerheit seitens des VfR Merzhausen reichten völlig aus, um der nervös und unsicher agierenden Heimmannschaft den Sieg und die so wichtigen Punkte zu klauen.

Der gesamte Spielverlauf ein ständiges Auf und Ab. Gelungene Spielzüge wechselten immer wieder mit einfachen Eigenfehlern. Das zeigte sich bereits im 1. Satz, wo die Startphase durch teils unkontrollierte Aufschlag- und Netzfehler ziemlich misslang und sich der Gegner ohne großes Zutun einen deutlichen Punktevorsprung erspielte. Doppelt schwer dann der verletzungsbedingte Ausfall von Hauptangreifer Benjamin Himmel, der zwar immer wieder versuchte, ins Spiel zu kommen, dem aber bei seinen Einsätzen deutlich anzumerken war, dass bei ihm die Lockerheit und Fokussiereung auf das Spiel nicht mehr gegeben war.

Satz 1 wurde klar, im Zustandekommen nicht so nachvollziehbar, mit 16:25 verloren. Vor dem Beginn des 2. Satzes der nochmalige Hinweis der Trainer auf die einfache und eigentlich leicht durchschaubare Spielweise der Gäste in den einzelnen Rotationen, in der Hoffnung auf Besserung der eigenen Spielanlage. Doch unerklärlich fahrig, fehlerhaft und hektisch zu viele Aktionen auch in Satz 2 – ob in Aufschlag oder Feldverteidigung. Man merkte den Willen, aber es trat keine Ruhe und spieltaktische Klarheit ein, so dass Merzhausen auch wieder zu oft zu leicht erzielten Punkten kam! Endstand 20:25 – 0:2 Satzrückstand.

Zumindest der Einsatz und der Kampfgeist stimmte in Satz 3, was die lautstark anfeuernden Fans auf der Tribune auch zu honorieren wussten. Jetzt schien der Knoten geplatzt und endlich schien sich das Kräfteverhältnis auch im Endergebnis des 3.Satzes widerzuspiegeln.
Mit 25:16 wurde dieser Satz gewonnen und alle glaubten nun, dass die Wendung in die gewünschte Richtung nun geschafft wäre.

MVP Lennart Schmutz überzeugte in Block und Schnellangriff

Aber, weit gefehlt. Der Start in den vorentscheidenden 4. Satz misslang den Sonnenbichler-Schützlingen völlig. Es entwickelte sich ein ziemlich wilder Spielverlauf, bei dem die Gäste in der zweiten Satzhälfte bis zu 8 Punkte Vorsprung hatten. Endlich, als den Youngstern das Wasser schon weit über dem Hals stand, wurde sich auf das Rezept besonnen, das die Basis jeglichen Erfolges darstellt, nämlich die Rückbesinnung auf totalen Einsatz und absoluten Siegeswille! Aber, zum Leidwesen aller, der Punkterückstand war einfach zu groß und so musste dieser Satz mit 21:25 abgegeben und die bittere 1:3-Niederlage eingestanden werden.

„Heute kein belastender Druck von der Bank, nur Information statt Stress, dazu ein Gegner, dessen Leistungsfähigkeit vor allem darin bestand, ganz locker aufzuspielen und seine deutlich größere Spielerfahrung einzusetzen. Das genügte heute, um uns nie richtig ins Spiel kommen zu lassen! Jetzt gilt´s, sich schnell auf die beiden letzten Spiele einzustellen und den zum Klassenerhalt fehlenden Punktgewinn einzufahren. Wir schaffen das gemeinsam!“, ist sich Cheftrainier Rudi Sonnenbichler sicher.

Trübsal blasen gilt nicht – am kommenden Samstag sollen gegen Kleinsteinbach wieder Punkte auf das Konto kommen!

U20m: Ohne Satzverlust zum Pokalsieg 🏆

Nach der verpassten Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft stand am vergangenen Wochenende für die U20-Jungs der SG Sinsheim/Helmstadt der Jugendverbandspokal des NVV auf dem Programm. Die Vorzeichen vor dem Turnier waren allerdings alles andere als optimal: Mit Nico Friederich und David Zehender fehlten gleich zwei Außenangreifer, zudem konnte Diagonalangreifer Benjamin Himmel aufgrund einer Fußverletzung, die er sich am Vorabend beim Oberligaspiel zugezogen hatte, nicht eingesetzt werden.

Trotz dieser personellen Ausfälle präsentierte sich das Team im mit acht Mannschaften stark besetzten Turnier in hervorragender Form. In der Vorrundengruppe setzte sich die SG Sinsheim/Helmstadt souverän und ohne Satzverlust gegen den Rastatter TV (15:8; 15:11), die VSG Mannheim (15:10; 15:9) und den TV Eppelheim (15:9; 15:8) durch. Die Partien boten zudem die Gelegenheit, verschiedene Aufstellungen und Angriffskombinationen auszuprobieren.

Als Gruppensieger zog die Mannschaft ins Halbfinale ein, wo die SG Hohensachsen wartete. Auch hier ließen die Sinsheimer und Helmstadter nichts anbrennen und entschieden die Begegnung klar mit 2:0 (25:20; 25:16) für sich.

Im anschließenden Finale gegen die SG Heidelberg wollte sich das Team unbedingt für die beiden bitteren Finalniederlagen der vergangenen Jahre rehabilitieren – jeweils hatte man sich damals dem TV Bühl mit 1:2 geschlagen geben müssen. Entsprechend konzentriert startete die Mannschaft in den ersten Satz und erspielte sich schnell einen Vorsprung von drei bis vier Punkten, den sie bis zum Satzende bei 25:20 weiter ausbauen konnte.

Im zweiten Durchgang gelang sogar ein noch besserer Start. Eine starke Aufschlagserie von Henrik Schnetzer zur Satzmitte brachte einen komfortablen Vorsprung von zehn Punkten. Dadurch konnte Trainer Michael Rossel allen Spielern des Jahrgangs 2007 in ihrem letzten gemeinsamen Jugendspiel noch einmal Einsatzzeit geben. Der Satz endete ebenfalls mit 25:20.

Am Ende eines langen Turniertages stand ein verdienter 2:0-Finalsieg und damit der Pokalgewinn – ohne einen einzigen Satzverlust im gesamten Turnier.

Nach einer langen gemeinsamen „Jugendreise“, die für viele Spieler bereits in der U14 begann, krönt dieser Erfolg den Abschluss ihrer Jugendzeit auf besonders schöne Weise.

Spitzenspieltag bei den Mixed-Volleyballern


Spitzenspieltag bei den Helmstadter Mixed-Volleyballern : die aktuell drei erstplatzierten Mannschaften der Volleyball Landesliga Nord treffen am kommenden Sonntag den 15. März zu einem gemeinsamen Spieltag zusammen. Für die VSGler geht es dabei ab 13.00 Uhr gegen die VSG Rhein-Neckar aus Edingen-Neckarhausen. Dieses Team liegt derzeit auf Platz zwei der Tabelle
und kann als einzige Mannschaft den Helmstadtern noch die Meisterschaft streitig machen . Mal gespannt, ob hier vielleicht schon eine Vorentscheidung um den Titel fällt. Daran anschließend treffen die VSGler dann auf den ASV Eppelheim, der aktuell auf dem dritten Rang liegt. Im Hinspiel hatten die VSGler zwar klar mit 3:0 die Nase vorn und wollen natürlich auch im Rückspiel die Oberhand behalten . Spielertrainer Daniel Kirchner ist auch optimistisch, kann er doch voraussichtlich auf alle aktuell verfügbaren Akteure zurückgreifen.


Daniel Kirchner Spielertrainer der ersten Mixed-Mannschaft der Helmstadter Volleyballer
freut sich auf den Heimspieltag am 15. März in der Helmstadter Schwarzbachhalle.
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